Die Entwicklung der Krankheitslast bis 2040: Herausforderungen und Perspektiven für den Kanton Zürich

Der demografische Wandel ist in vollem Gange und wirkt sich bereits jetzt auf viele Bereiche der Gesellschaft aus. Im Auftrag des Gesundheitsdepartements Zürich haben wir bei Demografik die Studie Die Entwicklung der Krankheitslast bis 2040 durchgeführt. Ziel war es, die zukünftige Krankheitslast im Kanton Zürich quantitativ zu analysieren und durch Expertengespräche qualitativ einzuordnen.

Prognosen und zentrale Ergebnisse

Unsere Untersuchungen zeigen, dass die Krankheitslast bis 2040 aufgrund der demografischen Entwicklung um rund 20 % steigen wird. Besonders betroffen sind Erkrankungen und Gesundheitsprobleme, die häufiger im höheren Alter auftreten:

  • Kreuzschmerzen und Stürze: Der stärkste absolute Anstieg wird bei diesen beiden Gesundheitsproblemen erwartet.

  • Alzheimer/Demenz und Schwerhörigkeit: Relativ betrachtet wird der Anstieg bei diesen Erkrankungen besonders stark ausfallen, da die alternde Bevölkerung anfälliger für diese Leiden ist.

  • Diabetes: Auch hier erwarten wir eine Zunahme, wenn auch in geringerem Ausmass im Vergleich zu anderen Erkrankungen.

Was bedeuten diese Ergebnisse?

Die steigende Krankheitslast stellt das Gesundheitssystem vor Herausforderungen, bietet aber auch die Chance, präventive Massnahmen und Versorgungskonzepte weiterzuentwickeln. Insbesondere in der Altersmedizin, Rehabilitation und bei der Betreuung chronischer Erkrankungen wird es entscheidend sein, langfristige Strategien zu entwickeln, um die Versorgungsqualität sicherzustellen.

Wir sind dankbar für die Möglichkeit, diese wichtige Studie durchzuführen, und hoffen, dass unsere Erkenntnisse als Grundlage für zukunftsorientierte gesundheitspolitische Entscheidungen dienen können.

 

 

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